Jungbayernbund gegen völlige Digitalisierung von Währung

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Bernhard Neumann, JBB-Generalsekretär

Von Bernhard Neumann, Generalsekretär des Jungbayernbunds
Immer wieder wird eine Bargeldbegrenzung oder gar eine Abschaffung in der Öffentlichkeit diskutiert. Begründet wird sie meist mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit und des organisierten Verbrechens. Seit kurzem wird auch über die Abschaffung des 500,00 € Scheines nachgedacht. Zudem fordern Bundestagsabgeordnete der SPD eine Obergrenze von 5000,00 € bei Barzahlungen.
Jedoch würden weder eine Abschaffung von Bargeld noch eine Begrenzung die kriminellen Machenschaften wie Geldwäsche oder Drogenhandel unterbinden. Das Verbrechen würde sich nur andere Wege suchen. Illegale Onlineportale wie das sogenannte Darknet, wo mit digitalem Schwarzgeld gezahlt werden kann, zeigen dies immer wieder auf. Eine Begrenzung des Bargelds würde in erster Linie dem Einzelhandel und dem Verbraucher schaden. Eine Kellnerin zum Beispiel, die trotz Mindestlohn auf ein Trinkgeld angewiesen ist, hätte bei einer Abschaffung von Bargeld das Nachsehen. Auch das Geburtstagsgeschenk einer Großmutter an ihren Enkel wäre nur noch mit Hilfe von Überweisung oder Kreditkarte möglich. – Eine nahezu absurde Idee.
In erster Linie würde es den Bürger noch mehr unter staatliche Kontrolle bringen und vor allen Dingen den Großbanken helfen, die von den Anlegern noch mehr Zinsen verlangen könnten. Eine mögliche Währungsreform könnte geradezu per Knopfdruck durchgeführt werden.

Bargeld bleibt !!!

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Bierfilzl zum Thema Bargeld bleibt !!!

Der Jungbayernbund spricht sich daher gegen jegliche Begrenzung von Bargeld-weder im Kleinen noch im Großen aus. Daher haben wir die Aktion „Bargeld bleibt!!!“ ins Leben gerufen.
Extra für diese Aktion haben wir Werbematerial in Form von Bierfilzl (im Bild) und Flugblätter drucken lassen. Dieses Werbematerial kann jederzeit in der Landesgeschäftsstelle des Jungbayernbunds, Baumkirchner Str. 20, 81673 München oder per E-Mail unter jungbayernbund@bayernpartei.de angefordert werden.
Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Bargeld weiterhin „geprägte Freiheit“ bleibt, wie es der russische Dichter Fjodor Dostojewski (1821-1881) einst so treffend formulierte.
Pressemitteilung Jungbayernbund e.V.

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