Am  Freitag den 13.05. trafen sich die Vertreter der Bayernpartei, des Jungbayernbundes e.V. (Jugendorganisation der Bayernpartei) und des Bairisch- Alpenländischen Volksmusikvereins e.V. zu einem Termin im Funkhaus des Bayerischen Rundfunk um 22.220 Unterschriften für den Erhalt der beliebten Volksmusik auf Bayern 1 den Verantwortlichen des  BR, vertreten durch den Hörfunkdirektor Martin Wagner und Programmbereichsleiter Walter Schmich, zu überreichen.
Sichtlich beeindruckt zeigten sich beide über den beachtlichen Erfolg der Unterschriftenaktion mit dem Motto „Gemeinsam für den Erhalt der Volksmusik auf Bayern 1“ und bedankten sich bei den Initiatoren für ihr großes Engagement um die bayerische Volksmusik.
Seit der Bekanntgabe der bevorstehenden Programmreformierung mit Wirkung zum 15.05. wurden die vielen Unterschriften aus ganz Bayern mit Hilfe einer Online-Petition und einer analogen Unterschriftenaktion, bei der unter anderem über 800 Brauchtumsvereine kontaktiert und zur Unterstützung aufgerufen wurden, zusammengetragen.

BP_Bayern1

v. l. n. r.: Bayernpartei-Ortsvorsitzender Maximilian Stocker, BR-Programmbereichsleiter Walter Schmich , Landesvorsitzender des Jungbayernbundes Helmut Freund, BR- Hörfunkdirektor Martin Wagner, Stellv. Landesvorsitzender der Bayernpartei Sepp Lausch, Stellv. Landesvorsitzende des Jungbayernbundes Nadine Holzner und Bayernpartei-Kreisrat Helmut Freund Sen.

Im Anschluss an die Übergabe konnten die Teilnehmer ihre Standpunkte in einer konstruktiven Diskussion den Medienvertretern vermitteln. „Als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ist auch der Bayerische Rundfunk hinsichtlich der eingezogenen Rundfunkbeiträge verpflichtet, weiterhin den Nutzern der analogen Radiokanäle ein großes und vielfältiges Programmspektrum zu bieten! Zudem kämpfen wir für die vielen Hörer die seit Jahrzehnten den Rundfunk durch Gebühren subventionieren und bis dato aus finanziellen oder technischen Gründen nicht die Möglichkeit besitzen auf die digitalen Kanäle zuzugreifen!“ So Helmut Freund vom Jungbayernbund deutlich. Sepp Lausch stellv. Landesvorsitzender der Bayernpartei verwies des Weiteren auf den hohen Stellenwert und die Unverzichtbarkeit der bayerischen Volksmusik: „Die Verdrängung der echten Volksmusik aus dem Alltag in das „akustische Bauernhausmuseum“ darf nicht so hingenommen werden!“ Herr Wagner vom BR versicherte im Anschluss an das Gespräch allen Anwesenden den sichtlichen Unmut vieler Bürger zu respektieren, aktuell allerdings an der Entscheidung und dem somit vorläufigen Aus der Volksmusik im UKW-Radio festhalten zu wollen.

„Wir kämpfen auch weiterhin für die Volksmusik als grundlegendes bayerisches Kulturgut und die damit verbundenen Interessen vieler Bürger!“ Darüber waren sich die Initiatoren der Unterschriftenaktion abschließend einig.

Pressemitteilung Landesverband Bayernpartei

 

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