Rosenheim-Auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Bayernpartei Kreisverbände Rosenheim-Stadt und -Land im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter nominierte die Bayernpartei ihren Direktkandidaten für die nächste Bundestagswahl.  Einstimmig wurde der 31 jährige Bernhard Neumann aus Kolbermoor gewählt. Der gelernte Pflegefachhelfer und BA Student im Fach Erziehungswissenschaft ist auch Generalsekretär des Jungbayernbunds, der Jugendorganisation der BP. Darüber hinaus ist er auch noch Kreisvorsitzender der Rosenheimer Bayernpartei.

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Auf dem Foto von links nach rechts: JBB Vorsitzender Helmut Freund mit dem Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis Rosenheim, Bernhard Neumann

Inhaltlich konnte er die Anwesenden mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Mitbestimmungsrechten der Bürger im politischen Prozess, wie auch einem klaren Kurs gegen die derzeitige Politik in Sachen Freihandelsabkommen TTIP und CETA begeistern. „Wenn Verhandlungen über die Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten und Kanada völlig intransparent stattfinden und selbst Abgeordneten des Europaparlaments und  der nationalen Parlamenten die Einsicht nur unter erheblichen Schwierigkeiten gestattet ist, ist eine Kaffeefahrt eine seriöse Veranstaltung dagegen“- so Neumann. Ein weiteres Problem ist laut Neumann die Unvereinbarkeit verschiedener Regularien bzgl. Verbraucherschutzrechten. Während in der EU beispielsweise bei der Zulassung neuer Medikamente das Vorbeugeprinzip gelte, das eine Unbedenklichkeit garantieren soll, würde in den Vereinigten Staaten das Nachsorgeprinzip gelten, wodurch die Firmen im Falle von Schäden erst im Nachhinein zur Rechenschaft gezogen werden.

Zudem ist er ein entschiedener Gegner der immer wieder diskutierte Begrenzung bzw. Abschaffung von Bargeld. Diese würde den Bürger immer mehr entmündigen und unter staatliche Kontrolle bringen.

Die Bayernpartei ist der notwendige weiß-blaue Gegenpol  zu den derzeit regierenden bundesdeutsch ausgerichteten Parteien und wird  mit Kraft und Energie tatsächlich die bayerischen Interessen in Berlin vertreten und diese nicht wie die CSU auf dem deutschnationalen Altar, zugunsten einer großen Schwesterpartei opfern“. –schloss der neu gewählte Bundestagsdirektkandidat seine Rede.

Der Vorsitzende des Jungbayernbunds, Helmut Freund gratuliert ihm zur Wahl recht herzlich und sicherte ihm die größtmögliche Unterstützung zu.

 

Pressemitteilung Jungbayernbund Rosenheim

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