Das Kooperationsverbot zwischen dem Bund und den Ländern wurde nach dem zweiten Weltkrieg aus gutem Grund im Grundgesetz verankert. Gerade im dunklen Kapitel des Nationalsozialismus, als auch in der späteren DDR wurde das Bildungssystem von staatlicher Seite ideologisch instrumentalisiert.
Der Föderalismus im Schulsystem gilt daher als Garant für Demokratie und Vielfalt und dient somit auch als Schutzmechanismus. Zudem ist der damit verbundene Wettbewerb der Länder um das beste Schulsystem ein Motor für neue Ideen und kreative Lernkonzepte.
Falls sich der Bund jedoch zukünftig in diese wichtige Ländersache einmischen kann und somit das Bildungssystem zu einem zentralistischen Einheitsbrei verkommt, ist es vorbei mit neuen Konzepten und Ideen. Der Jungbayernbund spricht sich daher für die Beibehaltung des Kooperationsverbots aus. Eine Veränderung in den jeweiligen Bildungssystemen darf daher nur auf Landesebene erfolgen.

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